| Der Karneval Club Kirchhausen e.V. 1994 im Wandel der Zeit von der Vereinsgründung bis zur Gegenwart |
Im Oktober/November 1994 bekam Albrecht Fauser einen Telefonanruf seines alten Karnevalfreundes Ewald Tatz. Er überraschte ihn und gab Albrecht Fauser zu verstehen, dass sie in Kirchhausen einen Karnevalverein gründen müssen. Albrecht Fauser war das gar nicht Recht. Er wollte vorerst nichts mehr von Karneval hören und wollte die Gespräche um ein Jahr verschieben. Doch Ewald Tatz in seiner unverkennbaren Art hat es mit dem Ausdruck „Wenn man einmal Karneval gemacht hat, muss man es immer wieder machen“ geschafft. So nahm dann das Schicksal seinen Lauf. Nach vielen und stundenlangen Diskussionen haben sie sich entschlossen die nötigen gleichgesinnten Männer und Frauen auszusuchen und anzusprechen, ob sie gewillt sind mit ihnen den Karneval Club Kirchhausen (KCK) ins Leben zu rufen. Gesagt – getan! Wiederum war Ewald Tatz der „Vorreiter“ und hat sofort einige Personen angesprochen und hat gesagt: Ab sofort bist du bei uns im Elferrat. Nun sag einmal hierbei nein! Alle waren so darüber überrascht, dass sie überhaupt kein Nein über die Lippen brachten. Am 04. Dezember 1994 war es dann so weit. 11 Männer und eine Frau haben im Betriebsaufenthaltsraum der Fa. Autohaus Tatz den Karneval Club Kirchhausen gegründet. Nachdem am 04. Dezember 1994 der KCK gegründet wurde, musste vieles noch bewältigt werden. Die Gemeinnützigkeit musste beim Finanzamt beantragt werden. Eine Satzung musste erarbeitet und verabschiedet werden. Der Verein musste ins Vereinsregister eingetragen werden. All das wurde rasch erledigt. Neben diesen bürokratischen Arbeiten stand natürlich auch auf dem Programm, weitere Aktive für den Verein zu gewinnen. Die Verantwortlichen hatten das große Glück innerhalb kürzester Zeit eine Prinzengarde, eine Kükengarde, zwei Jugend-Tanzmariechen, ein Senior-Tanzmariechen und ein Jugend-Tanzpaar in ihren Reihen aufnehmen zu können. All das war für die Akteure sehr erfreulich, doch das große Erwachen kam natürlich, denn all diese Aktiven mussten ja eingekleidet werden. Für die Führung des Vereins stand nun an erster Stelle –sparen – sparen – sparen! Und soweit wie möglich Sponsoren zu finden, die den Verein finanziell unterstützten. Dieses ist gelungen.
2. Gründungsmitglieder vom KCK Als Gründungsmitglieder des Karneval Club Kirchhausen 1994 e.V. sind protokollarisch festgehalten: Albrecht Fauser - Präsident Ewald Tatz - 1. Vizepräsident Bernd Stegmeier - 2. Vizepräsident Franz Rappold - Kassier Jürgen Erlewein - Geschäftsführer Ina Beck Uwe Goldfuß Hans-Peter Hagner Dieter Neuweiler Roland Rudolf Rack Matthias Schmitz Christian Stahl 3. Das 1. Jahr und die Patenschaft Bereits im Februar 1995 fand in der Deutschordenshalle zu Kirchhausen die erste Prunk- und Fremdensitzung statt. Diese Veranstaltung konnte nur mit Unterstützung des FC-Kirchhausen durchgeführt werden, wofür wir heute noch sehr dankbar sind. Einen weiteren wesentlichen Beitrag zum Gelingen dieser Sitzung war die freundliche Unterstützung der Karnevalgesellschaft Titzo Ditzingen. Sie haben dem KCK, ohne ihn zu kennen, großzügigerweise zwei Tanzgarden und ein Tanzmariechen zur Verfügung gestellt. Auch hierfür bedanken wir uns recht herzlich bei der Gesellschaft Titzo. Bevor die eigentliche Prunk- und Fremdensitzung begann, gab es im Vereinsraum der Deutschordenshalle einen Stehempfang mit vielen geladenen Gästen, um das erste Prinzenpaar des KCK zu inthronisieren. Kurz vor Ende der Inthronisation kamen die Gäste aus Ditzingen angereist. Wieder war es Ewald Tatz, der spontan und voller Freude in die Runde sprach: Ditzingen – das wird unsere Patengesellschaft! Die Freunde aus Ditzingen haben diesen Ausspruch zur Kenntnis genommen und in den folgenden Tagen ihren Präsidenten darüber informiert. Nun ging leider einige Zeit der gegenseitige Kontakt verloren. Einladungen vom KCK kamen nicht bei Titzo an. Ditzingen dachte, der KCK will nichts von der Gesellschaft. Glücklicherweise trafen sich im Januar 1996 KCK-Präsident Albrecht Fauser und Titzo-Präsident Roland Hald bei einer Veranstaltung in Sindelfingen. Nach langer Aussprache waren sich beide Präsidenten einig, dass eine Patenschaftsfeier organisiert werden solle. Die Präsidien der Vereine segneten danach diese Absichtserklärung ab. Die Patenschaftsfeier fand am 16. Juni 1996 im altwürdigen Deutschordensschloss zu Kirchhausen statt.
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(Textvorlage von Albrecht Fauser für die Veröffentlichung überarbeitet von Harry Krupka) |
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Geschichte

